Eine fränkische

Erfolgsgeschichte

Von der Idee übers
Hobby zum Beruf

 

Der Rechtsanwalt, Kunsthistoriker und Buchautor Wolfgang Mainka trug schon lange die Idee in sich, ein Würzburger Original zu schaffen, das kunsthistorisches Wissen mit fränkischer Originalität und fränkischer Mundart vereint. 1995 war es dann endlich soweit: Die Figur des Nachtwächters war geboren und damit eine einzigartige Erfolgsgeschichte.

 

Mit fast 50.000 Besuchern im Jahr trug der Würzburger Nachtwächter weit über die Grenzen Frankens und Deutschlands zur Popularität der historischen Bischofsstadt bei und wurde eines ihrer Wahrzeichen. Zwischenzeitlich wird der Nachtwächter von zwei weiteren Kollegen und einer Kollegin verstärkt.

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Nw-Schorsch

… und die Rass wurd größer

 

Zum Würzburger Nachtwächter gesellte sich später noch der „Schorsch“ und seine Frau aus dem „Meeviertel“, die lustig und mit viel Wissen über Wichtiges und Unwichtiges den Besuchern die Stadt in einer kurzweiligen Stadtführung erklären – halt „typisch fränkisch“. Die gleichnamige Tour ist die perfekte Alternative für jene Besucher, die für das abendliche Vergnügen keine Zeit haben. 

 

Die „Würzburcher Rass“ mit dem Schorsch, der Marktbärbel und dem Weinbäuerle Häcker Karl lässt es so richtig krachen. „Pforztrocken“ ist nicht nur deren Humor, sondern auch die dazu gereichten Bratwürscht. Die Marktbärbel hat nicht nur e Gosch, sondern auch einen fränkischen Käseblootz dabei und der Häcker Karl lädt zu einem Glas Wein und Schnittli mit Angemachtem ein – halt „typisch fränkisch“.

 

Als Gästeführer begrüßen Sie eine bunte Gemeinschaft von qualifizierten und CTW-ausgebildeten GästeführerInnen und WeingästeführerInnen mit fränkischen Originalen wie ein ehemaliger Bürgermeister und ein Strafverteidiger im Nebenberuf als „Schorsch“.

Erst nur unterwegs – dann auch sesshaft

 

Ein fränkisches Kleinod ist das seit Anfang 2018 eingerichtete Nachtwächter-Stüble Mit viel Engagement und Herzblut wurde ein Stück fränkische Geschichte wieder zum Leben erweckt. Nach dem Vorbild eines 200-jährigen Wirtshaus wurde eine alte Gaststube eingerichtet. Alte Bänke und Stühle, eine Lamperie und Tellerbord mit fränkischen Antiquitäten, eine ausgestopfte Wildsau, „Würscht und Bröder“, und eine Auswahl fränkischer Weine im Kistle schaffen eine Wohlfühlatmosphäre, die es den Besuchern schwer macht, sich davon zu trennen – halt „typisch fränkisch“.

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Vogelweide

Die Residenzstadt
und ihre Originale

 

„Würzburg“ ist Geschichte, Kunst und Weinkultur auf Weltniveau.Eine 3000-jährige Geschichte mit Highlights im Hochmittelalter und Barock prägen das Gesicht dieser Stadt am Main. Auch wenn der Zweite Weltkrieg seine Spuren im Bild der Stadt hinterlassen hat, konnte er nicht die Bedeutung Würzburgs mildern. Unzertrennlich gehört zur Kunst und Geschichte in Würzburg eine Weinkultur, die sichtbar die Stadt mit ihren lieblichen Weinlagen umgibt. In Würzburg hat man Zeit zum Leben!

 

Walther von der Vogelweide
Sein Grab befindet sich im romantischen Lusamgärtchen der Neumünster Kirche

 

Matthias Grünewald
Der Meister des Issenheimer Altars im elsässischen Colmar ist ein Sohn Würzburgs

 

Tilman Riemenschneider
Einer der bedeutendsten Bildhauer und Bildschnitzer des ausgehenden Mittelalters in Deutschland in der künstlerischen Gemeinschaft mit Stefan Lochner, Albrecht Dürer u.a.

Neumann

Wilhelm Conrad Röntgen

War einer von 14 Nobelpreisträgern, die die Würzburger Universität hervorgebracht hat und erfand im Jahre 1895 die nach ihm benannten Röntgenstrahlen (X-rays)

 

Balthasar Neumann

Gilt als der bedeutenste Baumeister des Barocks in Deutschland mit Meisterwerken der Würzburger Residenz sowie der Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen

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Fürstbischöfliche Residenz

Bedeutender Barockbau Balthasar Neumanns als Doppelschloß mit verbindendem Querbau. Einmalige Fresken des Venezianers Giovanni Batista Tiepolo im Treppenhaus (größtes Deckengemälde der Welt) und im Kaisersaal

Festung Marienberg

Eine fast 3000-jährige historische Festungsanlage 100 m über der Stadt diente Jahrhunderte den regierenden Fürstbischöfen als Sitz

 

Alte Mainbrücke

Eine der ältesten steinernen Brückenanlagen Deutschlands seit 1133 n.Chr. mit barockem Figurenschmuck

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